Als spezialisierte Praxis für Kieferorthopädie und Kinderzahnmedizin in Zürich bieten wir eine umfassende Betreuung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Unsere Behandlungen basieren auf präziser Diagnostik, wissenschaftlich fundierten Behandlungskonzepten und modernster Technologie.
Wir nehmen uns Zeit für eine persönliche Beratung und entwickeln gemeinsam mit unseren Patienten individuelle Lösungen. Von der frühzeitigen Prävention über die Kinderzahnmedizin bis zur komplexen kieferorthopädischen Behandlung stehen langfristige Gesundheit, Funktion und natürliche Ästhetik im Mittelpunkt.
Kieferorthopädische Betreuung für Kinder und Jugendliche im Wachstum. Wir begleiten die Entwicklung von Zähnen, Kiefer und Biss mit Ruhe, Erfahrung und einem Behandlungsplan, der sich Schritt für Schritt mit Ihrem Kind weiterentwickelt.
Sanfte, präventive Kinderzahnmedizin mit Fokus auf Komfort und langfristige Mundgesundheit — kombiniert mit regelmässigen Kontrolluntersuchungen, schmerzfreier Behandlung und praktischen Ratschlägen für gesunde Gewohnheiten zu Hause.
Diskrete Kieferorthopädie für Erwachsene. Wir verbessern Zahnstellung und Biss mit modernen, ästhetischen Lösungen — passend zu Ihrem Alltag, Ihren Wünschen und Ihrer langfristigen Zahngesundheit.
Professionelle Dentalhygiene und Prävention für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch. Mit regelmässiger Betreuung helfen wir, Entzündungen vorzubeugen, das Kariesrisiko zu senken und Ihr Lächeln langfristig gesund zu erhalten.
Professionelles Bleaching für ein natürlich helleres Lächeln. Wir arbeiten mit sicheren, kontrollierten und zahnschonenden Methoden — entweder direkt in der Praxis oder begleitet mit Home-Bleaching.
Ich begleite Menschen gerne mit Ruhe, Freundlichkeit und einem Lächeln durch ihren Praxisbesuch.
Die Schweizerische Gesellschaft für Kieferorthopädie empfiehlt eine erste kieferorthopädische Kontrolle im Alter von etwa 7 bis 8 Jahren. Zu diesem Zeitpunkt sind die ersten bleibenden Zähne durchgebrochen und die Kiefer- und Zahnentwicklung lassen sich zuverlässig beurteilen. Viele Fehlstellungen lassen sich in dieser Wachstumsphase früh erkennen und in vielen Fällen präventiv günstig beeinflussen.
Eine Frühbehandlung kann Kreuzbisse, ausgeprägte Engstände, Lutschgewohnheiten oder skelettale Asymmetrien korrigieren, solange das Kieferwachstum noch aktiv ist. Dadurch werden in vielen Fällen spätere, aufwendigere Behandlungen oder kombinierte Operationen vermieden. Ziel ist nicht eine vorgezogene „grosse“ Spange, sondern die gezielte Lenkung des Wachstums in der richtigen Phase.
In der Wachstumsphase zwischen etwa 10 und 14 Jahren lassen sich Bisslagen und skelettale Diskrepanzen besonders effektiv beeinflussen, da der Kiefer noch aktiv wächst. Festsitzende Apparaturen können hier optimal in das natürliche Wachstum integriert werden, was Behandlungszeit und Behandlungsaufwand reduziert. Bei richtiger Indikation entsteht so eine stabile, langfristige Korrektur.
Jugendlichen stehen alle modernen Apparaturen zur Verfügung: festsitzende Brackets in Metall oder Keramik, transparente Aligner und in geeigneten Fällen linguale Systeme. Bei jüngeren Kindern im Wechselgebiss kommen häufig herausnehmbare Spangen oder funktionskieferorthopädische Geräte zum Einsatz, um Platz zu schaffen und das Kieferwachstum zu lenken. Welche Methode geeignet ist, entscheiden wir nach der digitalen Diagnostik gemeinsam mit Eltern und Kind.
Herausnehmbare Spangen kommen vor allem bei Kindern im Wechselgebiss zum Einsatz, um Platz zu schaffen, Kieferwachstum zu lenken oder Habits wie Daumenlutschen abzugewöhnen. Sie werden meist nachts und mehrere Stunden tagsüber getragen und dienen häufig als Vorbehandlung vor einer späteren festsitzenden Apparatur. Der Behandlungserfolg hängt direkt von der konsequenten Tragezeit ab.
Die Behandlungsdauer hängt vom Schweregrad der Fehlstellung und der gewählten Apparatur ab und liegt typischerweise zwischen 18 und 30 Monaten. Eine vorgeschaltete Frühbehandlung bei Kindern dauert in der Regel 12 bis 18 Monate, gefolgt von einer Beobachtungsphase bis zur eigentlichen Hauptbehandlung. Eine präzise Schätzung erhalten Sie nach der digitalen Behandlungsplanung mit 3D-Scan.
Ja, sportliche Aktivität und das Spielen eines Blasinstruments sind mit jeder Zahnspange grundsätzlich vereinbar. Bei Kontaktsportarten empfehlen wir das Tragen eines individuell angepassten Mundschutzes über der Spange. Beim Spielen von Blasinstrumenten kommt es nach einer kurzen Eingewöhnungsphase meist zu keinen anhaltenden Einschränkungen.
Mit einer festsitzenden Spange ist eine besonders gründliche Zahnpflege wichtig, da sich Plaque zwischen Brackets und Drähten leicht ansammelt. Empfehlenswert sind eine elektrische Zahnbürste oder eine spezielle orthodontische Handzahnbürste, Interdentalbürsten für die Zwischenräume und eine fluoridhaltige Zahnpasta. Bei VUNDER ORTHODONTICS wird Ihr Kind zu Beginn der Behandlung in der korrekten Putztechnik geschult.
Die obligatorische Grundversicherung übernimmt kieferorthopädische Behandlungen bei Kindern grundsätzlich nicht. Je nach Vertrag können Zahnzusatzversicherungen einen Teil der Kosten übernehmen. Wichtig ist, den Versicherungsschutz frühzeitig zu prüfen, da ein späterer Abschluss nach bereits festgestellter Fehlstellung eingeschränkt sein kann. Bei klar definierten Geburtsgebrechen gemäss IV können Leistungen der Invalidenversicherung möglich sein. Wir unterstützen Sie bei der Einschätzung Ihres Versicherungsschutzes und stellen die nötigen Berichte aus.
Nach dem Entfernen folgt die sogenannte Retentionsphase: Ein Retainer – entweder als dünner Draht hinter den Frontzähnen oder als nachts getragene Schiene – stabilisiert das Behandlungsergebnis dauerhaft. Ohne Retainer können sich die Zähne im Laufe der Jahre wieder leicht verschieben. Zusätzlich erfolgt eine professionelle Dentalhygiene, damit das Ergebnis langfristig hält.
Ein digitaler 3D-Scan erfasst die Zähne und Kiefer mit einer Intraoralkamera ohne klassische Abdrucknahme mit Gips. Der Scan ist schnell, komfortabel, präzise und ermöglicht die anschliessende digitale Planung der gesamten Behandlung am Bildschirm. Auf seiner Basis können wir Ihnen und Ihrem Kind mit Smile-Design-Software das voraussichtliche Endergebnis bereits vor Behandlungsbeginn visualisieren.
Bei festsitzenden Apparaturen sind Kontrolltermine in der Regel alle 4 bis 8 Wochen vorgesehen, bei Aligner-Behandlungen alle 8 bis 12 Wochen. Der konkrete Rhythmus richtet sich nach der Behandlungsphase und der individuellen Reaktion auf die Therapie. Termine werden langfristig im Voraus geplant, um Schul- und Familienkalender zu schonen.
Die Kinderzahnmedizin bei VUNDER ORTHODONTICS umfasst die zahnärztliche Vorsorge und Behandlung von Kindern im Milch- und Wechselgebiss – mit Schwerpunkt auf Prävention, kindgerechter Mundhygiene-Schulung und der frühzeitigen Erkennung von Karies oder Fehlstellungen. Die Versorgung erfolgt durch eine spezialisierte Fachzahnärztin für Kinderzahnmedizin in den Räumen der Praxis am Bahnhof Stadelhofen. Dadurch erhalten Kinder eine durchgehende Betreuung von der ersten Vorsorge bis zur möglichen späteren kieferorthopädischen Behandlung.
Der erste Zahnarztbesuch wird empfohlen, sobald die ersten Milchzähne durchgebrochen sind – spätestens jedoch zum zweiten Geburtstag. Ein früher Erstbesuch dient vor allem dem Kennenlernen und der Beratung der Eltern zu Ernährung, Putztechnik und Fluoridversorgung. Eine entspannte erste Begegnung mit der Praxis bildet die Grundlage für eine angstfreie Beziehung zur Zahnmedizin im weiteren Leben.
Die Kinderzahnmedizin in der Praxis wird von einer Fachzahnärztin geleitet, die auf die Behandlung von Kindern spezialisiert ist und eng mit Marju Vunder, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie CH, zusammenarbeitet. Dadurch wird sichergestellt, dass kinderzahnmedizinische und kieferorthopädische Aspekte aus einer Hand betrachtet und nahtlos koordiniert werden. Das Team ist erfahren im Umgang mit jungen Patientinnen und Patienten und schafft eine kindgerechte Atmosphäre.
Ein Kinderzahnarzt ist auf die spezifischen anatomischen, psychologischen und entwicklungsbedingten Besonderheiten von Kindern spezialisiert – vom Milchzahn über das Wechselgebiss bis zu altersgerechter Prävention. Während ein allgemeiner Zahnarzt grundsätzlich auch Kinder behandeln kann, bietet ein spezialisierter Kinderzahnarzt einen geschulten Umgang mit ängstlichen oder unruhigen Kindern und eine umfassendere präventive Begleitung. Bei VUNDER ORTHODONTICS profitieren Kinder zusätzlich von der direkten Anbindung an die kieferorthopädische Fachbetreuung.
Ängstliche Kinder werden mit altersgerechter Kommunikation, einer behutsamen Heranführung an die Behandlungsabläufe und ausreichend Zeit beim ersten Termin behutsam begleitet. Wir erklären jeden Behandlungsschritt vorab kindgerecht und beziehen die Eltern aktiv ein. Bei stark belasteten Kindern sind Eingewöhnungstermine ohne aktive Behandlung möglich, damit Vertrauen entstehen kann, bevor erste Massnahmen erfolgen.
Effektive Kariesprävention bei Kindern beruht auf vier Säulen: gründliches tägliches Zähneputzen mit altersgerechter fluoridhaltiger Zahnpasta, regelmässige Kontrollen, eine zuckerarme Ernährung und – bei Bedarf – Fissurenversiegelung der bleibenden Backenzähne. In der Praxis instruieren wir Eltern und Kinder zur richtigen Putztechnik und führen bei jeder Kontrolle eine professionelle Reinigung sowie Fluoridierung durch. Frühe Routinen wirken sich nachweislich lebenslang positiv auf die Zahngesundheit aus.
Die ersten Milchzähne fallen typischerweise ab dem 6. Lebensjahr aus und werden bis etwa zum 12. Lebensjahr durch bleibende Zähne ersetzt. Wichtig zu beobachten sind frühzeitig kariöse Milchzähne, fehlende Anlagen bleibender Zähne, deutliche Engstände beim Durchbruch sowie auffällige Lutsch- oder Beissgewohnheiten. Bei Auffälligkeiten lohnt sich eine zeitnahe Kontrolle, da viele Themen im Wechselgebiss präventiv und einfach gelöst werden können.
Wir empfehlen Kontrollen alle 6 Monate, bei erhöhtem Kariesrisiko alle 3 bis 4 Monate. Bei jedem Termin werden Zähne und Zahnfleisch kontrolliert, eine professionelle Reinigung durchgeführt und gegebenenfalls Fluorid aufgetragen. Regelmässige Termine sorgen dafür, dass kleine Probleme rechtzeitig erkannt und Behandlungen kindgerecht und ohne Stress durchgeführt werden können.
Bei einem Zahnunfall mit beschädigtem oder ausgeschlagenem Zahn ist schnelles Handeln entscheidend. Ein ausgeschlagener bleibender Zahn sollte unverzüglich in einer Zahnrettungsbox (oder als Notlösung in H-Milch oder physiologischer Kochsalzlösung) zur Praxis gebracht werden – ideal innerhalb von 30 Minuten. Kontaktieren Sie uns sofort unter +41 (0)44 562 18 11 oder per WhatsApp unter +41 (0)76 346 18 11, damit wir Sie umgehend einplanen.
Durch die Anbindung der Kinderzahnmedizin an die kieferorthopädische Fachpraxis erhält Ihr Kind beide Versorgungsbereiche aus einem Haus und mit abgestimmter Diagnostik. Zahnfehlstellungen, Platzprobleme und skelettale Auffälligkeiten werden bereits im Rahmen der zahnärztlichen Vorsorge erkannt und können nahtlos in eine kieferorthopädische Frühbehandlung übergehen. Eltern profitieren von kurzen Wegen, abgestimmten Terminen und einer einheitlichen, langfristigen Betreuung.
Ja, eine kieferorthopädische Behandlung ist in jedem Alter möglich, sofern Zähne, Zahnfleisch und Knochen gesund sind. Erwachsene profitieren oft sogar von besserer Therapietreue und klareren Behandlungszielen als jüngere Patientinnen und Patienten. Etwa ein Drittel unserer Behandlungen bei VUNDER ORTHODONTICS findet im Erwachsenenalter statt.
Für Erwachsene stehen alle modernen Apparaturen zur Verfügung: linguale Zahnspangen (unsichtbar, auf der Zahninnenseite), transparente Aligner sowie konventionelle festsitzende Brackets, je nach Diagnose und ästhetischem Anspruch. Bei stark ausgeprägten skelettalen Fehlstellungen kann zusätzlich ein kombinierter kieferorthopädisch-chirurgischer Ansatz sinnvoll sein. Welche Methode bei Ihnen geeignet ist, klären wir nach vollständiger Diagnostik mit 3D-Scan und Smile-Design-Planung.
Eine linguale Zahnspange ist eine festsitzende Apparatur, deren Brackets auf der Zahninnenseite (zungenseitig) angebracht werden. Dadurch ist sie von aussen praktisch unsichtbar, während sie eine präzise, festsitzende Zahnbewegung wie eine konventionelle Spange ermöglicht. Sie gilt als ästhetisch anspruchsvollste Behandlungsoption in der modernen Kieferorthopädie und ist besonders bei beruflich exponierten Erwachsenen gefragt.
VUNDER ORTHODONTICS arbeitet mit der WIN-Apparatur, einem der weltweit führenden Lingualsysteme. Die Brackets sind ultraflach gestaltet und werden individuell für jeden einzelnen Zahn aus einer Gold-Legierung gefertigt, sodass sie sich präzise an die Zahnoberfläche anpassen. Marju Vunder, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie CH, ist als WIN-zertifizierte Spezialistin geschult und ist als WIN-zertifizierte Spezialistin geschult und setzt dieses System seit vielen Jahren in der Lingualbehandlung ein.
Nein, da sich die Brackets auf der Zahninnenseite befinden, sind sie weder beim Sprechen noch beim Lachen sichtbar. Auch auf Fotos und in Videocalls bleibt die Behandlung meist unbemerkt – ein wesentlicher Vorteil für Berufstätige, Personen vor der Kamera und alle ästhetisch sensiblen Patientinnen und Patienten. Damit gehört die Lingualtechnik zu den unauffälligsten festsitzenden Behandlungsformen.
In den ersten ein bis zwei Wochen kann es zu einer leichten Anpassungsphase mit minimal veränderter Aussprache („Lispeln“) kommen, da die Zunge die Brackets als ungewohnte Oberfläche wahrnimmt. Dank der ultraflachen Bauweise der WIN-Brackets ist diese Phase deutlich kürzer als bei älteren Lingualsystemen. Die meisten Patientinnen und Patienten sprechen nach kurzer Eingewöhnung wieder völlig normal.
Nein, das Schmerzniveau ist mit einer konventionellen Aussenspange vergleichbar. Nach dem Einsetzen und nach Aktivierungsterminen kann es zu einem leichten Druckgefühl an den Zähnen kommen, das nach wenigen Tagen abklingt. Die Zunge gewöhnt sich rasch an die Brackets, insbesondere dank der flachen, individuell angepassten Form.
Die Behandlungsdauer ist vergleichbar mit einer konventionellen festsitzenden Spange und liegt je nach Komplexität zwischen 12 und 36 Monaten. Bei rein ästhetischen Korrekturen leichterer Fehlstellungen kann die Behandlung kürzer ausfallen, bei komplexen skelettalen Fällen entsprechend länger. Eine präzise Schätzung erfolgt nach der digitalen Behandlungsplanung mit 3D-Scan.
Klinische Studien deuten darauf hin, dass das Risiko für Entkalkungen bei lingualen Apparaturen geringer sein kann als bei aussen angebrachten Brackets. Das liegt daran, dass die Zahninnenseite durch Speichelfluss und Zungenbewegung besser natürlich gereinigt wird und die sichtbare Aussenseite frei von Bracket-Rändern bleibt. Voraussetzung bleibt eine konsequente Mund- und Dentalhygiene während der gesamten Behandlung.
Aligner sind transparente, herausnehmbare Kunststoffschienen, die in einer Serie von typischerweise 20 bis 60 Stück produziert werden und die Zähne in kleinen Schritten in die geplante Position bewegen. Jede Schiene wird je nach Planung etwa ein bis zwei Wochen lang täglich 20 bis 22 Stunden getragen und dann durch die nächste ersetzt. Die gesamte Schienenserie wird auf Basis eines digitalen 3D-Scans und einer Smile-Design-Planung vorab angefertigt.
Eine typische Aligner-Behandlung dauert je nach Schweregrad der Fehlstellung zwischen 6 und 18 Monaten. Leichte ästhetische Frontzahn-Korrekturen sind teilweise in unter einem halben Jahr abgeschlossen, komplexere Fälle benötigen entsprechend länger. Voraussetzung für eine planmässige Dauer ist die konsequente tägliche Tragezeit von mindestens 20 Stunden.
Aligner sind herausnehmbar, transparent und erfordern Disziplin in der Tragezeit, während eine Lingualspange festsitzend, praktisch unsichtbar und compliance–unabhängig ist. Bei komplexen Bewegungen, Drehungen und skelettalen Korrekturen ist die linguale Apparatur oft präziser; bei leichten ästhetischen Korrekturen und maximaler Flexibilität sind Aligner attraktiver. Welche Methode bei Ihnen sinnvoller ist, entscheiden wir gemeinsam nach der Diagnostik.
Bei stark ausgeprägten skelettalen Fehlstellungen, die allein mit einer Zahnspange nicht korrigierbar sind, kombinieren wir die kieferorthopädische Behandlung mit einem kieferchirurgischen Eingriff (Dysgnathie-Chirurgie). Die Zahnspange bereitet die Zähne dabei präzise auf die spätere Operation vor und stabilisiert das Ergebnis anschliessend. Wir arbeiten hierbei eng mit ausgewählten Kieferchirurgen in Zürich zusammen.
Die Kosten hängen vom Schweregrad der Fehlstellung, der gewählten Apparatur und der Behandlungsdauer ab und werden nach einer vollständigen Diagnostik in einem schriftlichen, individuellen Kostenvoranschlag aufgestellt. In der Schweiz übernimmt die obligatorische Grundversicherung kieferorthopädische Behandlungen bei Erwachsenen grundsätzlich nicht – Erwachsene tragen die Kosten in der Regel selbst, sofern keine entsprechende Zahnzusatzversicherung besteht. Wir bieten flexible Zahlungsmodalitäten an, damit die Behandlung finanziell gut planbar bleibt.
Ja, eine laufende kieferorthopädische Behandlung kann während einer Schwangerschaft fortgeführt werden, da die Spange selbst keine Risiken birgt. Da hormonelle Veränderungen das Zahnfleisch empfindlicher machen, sind regelmässige Dentalhygiene-Termine und besonders sorgfältige Mundpflege wichtig. Röntgenaufnahmen werden während der Schwangerschaft auf das absolute Minimum reduziert oder verschoben.
Eine kieferorthopädische Zweitmeinung ist sinnvoll, wenn Sie eine Empfehlung für eine umfangreiche oder mehrjährige Behandlung erhalten haben und sich vor der Entscheidung absichern möchten. Eine fachliche Zweitbeurteilung gibt Ihnen Klarheit über alternative Behandlungsmethoden, Behandlungsdauer und Kostenrahmen. Gerade bei langen Behandlungsverläufen ist Vertrauen in die behandelnde Fachperson ein zentraler Erfolgsfaktor.
Eine professionelle Dentalhygiene-Sitzung umfasst die Entfernung von hartnäckigen Belägen und Zahnstein, eine Reinigung der Zahnzwischenräume, eine Politur der Zahnoberflächen sowie individuelle Putzinstruktion. Bei Bedarf wird das Airflow-Verfahren eingesetzt, um Verfärbungen und Beläge auch in schwer zugänglichen Bereichen schonend zu entfernen. Abschliessend wird Fluorid aufgetragen, das den Zahnschmelz stärkt und Karies vorbeugt.
Empfohlen werden zwei bis drei Dentalhygiene-Sitzungen pro Jahr, je nach individuellem Risiko für Karies, Zahnfleischentzündungen und Zahnsteinbildung. Während einer kieferorthopädischen Behandlung mit festsitzender Spange empfehlen wir häufigere Termine – meist alle 3 bis 4 Monate -, um Entkalkungen und Karies zuverlässig vorzubeugen. Den passenden Rhythmus legen wir gemeinsam fest.
Die Airflow-Reinigung ist ein professionelles Verfahren, bei dem ein feiner Strahl aus Wasser, Luft und einem milden Reinigungspulver Verfärbungen und plaquehaltige Beläge schonend entfernt. Das Verfahren erreicht auch schwer zugängliche Stellen zwischen Brackets, an Implantaten und am Zahnfleischrand. Es ist besonders wertvoll für Trägerinnen und Träger festsitzender Apparaturen, da es die Bereiche reinigt, die mit der Zahnbürste schwer zugänglich sind.
Mit einer festsitzenden Spange ist eine besonders gründliche Zahnpflege wichtig, da sich Plaque zwischen Brackets und Drähten leicht ansammelt. Empfehlenswert sind eine elektrische Zahnbürste oder eine spezielle orthodontische Handzahnbürste, Interdentalbürsten für die Zwischenräume sowie eine fluoridhaltige Zahnpasta. Bei VUNDER ORTHODONTICS erhalten Sie zu Beginn der Behandlung eine ausführliche persönliche Putzinstruktion.
Entkalkungen, auch „White Spots“ genannt, sind weisslich-matte Flecken auf dem Zahnschmelz, die durch Plaque-Ansammlung an den Bracket-Rändern entstehen können. Sie sind die häufigste unerwünschte Folge unzureichender Hygiene während einer festsitzenden Spangenbehandlung. Verhindert werden sie durch konsequentes tägliches Putzen, regelmässige Dentalhygiene-Termine und – bei Hochrisikopatienten – durch zusätzliche Fluoridanwendungen.
Wirksame Prävention beruht auf gründlichem täglichem Putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta, der täglichen Reinigung der Zahnzwischenräume mit Floss oder Interdentalbürsten, einer zuckerarmen Ernährung und regelmässigen professionellen Dentalhygiene-Sitzungen. Risikofaktoren wie Rauchen, häufiges Snacking und Mundtrockenheit erhöhen das Risiko zusätzlich. Bei jeder Hygiene-Sitzung beurteilen wir Ihr individuelles Risikoprofil und passen die Empfehlungen entsprechend an.
Die obligatorische Grundversicherung übernimmt Dentalhygiene-Sitzungen in der Regel nicht. Einige Zahnzusatzversicherungen leisten Beiträge an präventive Massnahmen, je nach Vertragsgestaltung. Bei kieferorthopädischen Behandlungen sind Dentalhygiene-Sitzungen häufig ein integraler Bestandteil des Behandlungskonzeptes; ihre Kosten werden im Kostenvoranschlag transparent ausgewiesen.
Während einer Spangenbehandlung steigt das Risiko für Karies, Entkalkungen und Zahnfleischentzündungen deutlich, da Brackets und Drähte die Plaqueentfernung erschweren. Konsequente Prävention – tägliche Hygiene, regelmässige Dentalhygiene-Termine, gegebenenfalls Fluoridierung – ist daher mindestens so wichtig wie die kieferorthopädische Behandlung selbst. Bei lingualen Apparaturen kann das Entkalkungsrisiko geringer sein, dennoch bleibt eine konsequente Hygiene unverzichtbar.
Professionelles Zahn-Bleaching ist eine kontrolliert durchgeführte Aufhellung der Zahnoberflächen mit hochwirksamen Wirkstoffen auf Basis von Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid. Die Behandlung wird unter zahnärztlicher Aufsicht durchgeführt und liefert deutlich sichtbare, gleichmässige Ergebnisse, die mit frei erhältlichen Produkten nicht erreichbar sind. Vor jedem Bleaching wird der Zustand der Zähne klinisch beurteilt, um optimale Ergebnisse und Schonung des Zahnschmelzes sicherzustellen.
Praxis-Bleaching arbeitet mit deutlich höheren Wirkstoffkonzentrationen als rezeptfreie Produkte und wird unter zahnärztlicher Aufsicht durchgeführt, wodurch sowohl Wirkung als auch Sicherheit deutlich besser sind. Das Zahnfleisch wird vor der Behandlung mit einer Schutzbarriere abgedeckt, und der Verlauf wird kontrolliert. Frei erhältliche Whitening-Streifen oder Zahnpasten erzielen meist nur begrenzte oder oberflächliche Aufhellungseffekte.
Bleaching wird in der Regel nach Abschluss einer kieferorthopädischen Behandlung und einer professionellen Dentalhygiene durchgeführt, damit das gesamte Zahnschmelz-Oberflächenbild gleichmässig aufgehellt wird. Während einer aktiven festsitzenden Spangenbehandlung ist Bleaching nicht empfehlenswert, da die Brackets eine gleichmässige Aufhellung verhindern würden. Unabhängig von einer Zahnspange ist Bleaching jederzeit möglich, sofern Ihre Zähne klinisch gesund sind.
Bei sachgemässer, in der Praxis durchgeführter Anwendung ist professionelles Bleaching nicht schädlich für den Zahnschmelz. Die verwendeten Wirkstoffe greifen Farbpigmente innerhalb des Zahnes an, ohne die Zahnsubstanz strukturell zu verändern. Vorübergehende Empfindlichkeit gegenüber Kälte oder Wärme nach der Behandlung ist möglich, klingt aber meist innerhalb weniger Tage von selbst ab.
Das Bleaching-Ergebnis hält je nach Lebensstil typischerweise zwischen 1 und 3 Jahren. Faktoren wie Kaffee-, Tee- und Rotweinkonsum, Rauchen und die individuelle Mundhygiene beeinflussen die Beständigkeit erheblich. Regelmässige Dentalhygiene-Termine und gegebenenfalls eine sanfte Auffrischungs-Behandlung helfen, das Ergebnis langfristig zu erhalten.
Während einer festsitzenden Spangenbehandlung ist ein Bleaching nicht empfehlenswert, da die Brackets eine gleichmässige Aufhellung der Zahnoberflächen verhindern. Nach dem Entfernen der Spange kann die Zahnfarbe zunächst etwas ungleichmässig wirken. Dies gleicht sich in der Regel nach kurzer Zeit aus. Erst danach ist ein Bleaching sinnvoll. Bei einer Aligner-Behandlung ist ein Bleaching grundsätzlich möglich, sollte jedoch mit der behandelnden Fachperson abgestimmt werden.
Die Kosten einer Bleaching-Behandlung hängen vom Verfahren und vom Umfang der Behandlung ab (ein oder beide Kiefer, In-Office vs. Home-Bleaching mit individuellen Schienen). Sie erhalten vor Beginn einen transparenten Kostenvoranschlag. Bleaching gilt als kosmetische Leistung und wird von Krankenkassen grundsätzlich nicht übernommen.
Hier finden Sie alles, was Sie für Ihren Termin benötigen: Formulare, Patienteninformationen, praktische Hinweise zur Behandlung und Hygiene sowie Anleitungen für die Zeit nach Ihrem Besuch.
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